Mater Dolorosa Berlin-Lankwitz

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Mitteilungen

Mater Dolorosa Berlin-Lankwitz

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der römisch-katholischen Gemeinde Mater Dolorosa

in der Pfarrei St. Maria − Berliner Süden

im Erzbistum Berlin.

Lesejahr 2022/2023
Sonntage Wochentage
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→ Zur Schott-Tagesliturgie bei der Erzabtei Beuron

Aktuelle Termine

Warum glauben wir?

Symbol der Stiftung Mater Dolorosa Berlin-Lankwitz

Eine Vortragsreihe, veranstaltet von der Stiftung Mater Dolorosa

Die Frage „Warum glauben wir?“ begegnet jedem von uns in verschiedenen Situationen. Dem einen häufiger, dem anderen seltener. Selbstverständlich kann jeder diese Frage nur für sich beantworten. Über die individuellen Antworten hinaus existieren aber auch übergeordnete Gesichtspunkte dazu. Drei Themenbereiche dazu wollen wir an drei aufeinanderfolgenden Samstagnachmittagen intensiver beleuchten und diskutieren.

Dazu ist es gelungen, drei Referenten aus unserer Gemeinde zu gewinnen, die aus drei verschiedenen Richtungen das Thema vertiefen werden.

Der Auftaktvortrag („Über die Seele“) wird bei der psychologischen und soziologischen Bedeutung von Glauben für jeden Einzelnen ansetzen.

Der zweite Vortrag wird sich dem Thema aus naturwissenschaftlicher Sicht („Über die Sterne“) nähern.

Der letzte Vortrag schließlich wird aus religionsphilosophischer Perspektive auf die Thematik schauen („Über den Sinn“) und das Spannungsfeld von Glaube und Wissenschaft miteinbeziehen.

Bitte merken Sie sich den 25. Februar, den 4. März und den 11. März 2023 vor!

Wir treffen uns im Gemeindehaus Mater Dolorosa, Kurfürstenstraße 59, jeweils von 15:30 bis zirka 17:30 Uhr (mit Pause und Umtrunk).

Selbstverständlich sind auch alle Interessierten der Gemeinden Vom Guten Hirten mit St. Alfons sowie Dietrich-Bonhoeffer willkommen.

Was Sie erwartet:

Über die Seele

Michael Linden

25. Februar 2023

Der Neurologe, Psychiater und Psychologe Prof. Dr. Michael Linden beginnt die Vortragsreihe mit einem Beitrag aus neurowissenschaftlicher, psychologischer und soziologischer Perspektive über die Unverzichtbarkeit von „Glauben“, als Basis der Alltags- und Weltbewältigung, für lebensspannenübergreifendes stimmiges Verhalten, für die Bildung sozialer Gruppen und die Ausbildung und Weitergabe von Kultur über Generationen hinweg.

Über die Sterne

Markus Bautsch

4. März 2023

Der Physiker Dr. Markus Bautsch betrachtet die Entstehung von Religion unter Berücksichtigung archäologischer und astronomischer Erkenntnisse, die bis in die Steinzeit zurückreichen. Dabei wird beispielsweise auf Zählknochen, Sonnenobservatorien, Höhlenmalereien und Himmelsdarstellungen aus der Vorgeschichte eingegangen. Ausgehend davon werden Bezüge zu babylonischen, jüdischen und christlichen Traditionen hergestellt, und es wird auf die sich daraus ableitende Entstehung von Kalendern und die Festlegung von Festen eingegangen.

Über den Sinn

Josef Bordat

11. März 2023

Der Philosoph und Publizist Dr. Josef Bordat schließt die Vortragsreihe mit religionsphilosophischen Betrachtungen ab. Hierbei wird er zunächst auf die Begriffe Glaube und Religion eingehen. Danach wird er auf die Selbstvergewisserung im Glaubensvollzug, auf das Spannungsfeld zwischen Religionswissenschaft und Theologie sowie auf Religionskritik eingehen. Abschließend gibt er einige Impulse in Bezug auf das Verhältnis von Glaube und Wissenschaft.

Mater Dolorosa im Planetarium

Die Kirchen der Pfarrei Sankt Maria - Berliner Süden

Das Bild zeigt einen kleinen Ausschnitt der denkmalgeschützten Silhouette im Zeiss-Planetarium am Insulaner von 1965, die den von der Wilhelm-Foerster-Sternwarte aus gesehenen Horizont nachahmt. Die Bildmitte liegt in Richtung Süden, und im Bild sind die drei Kirchtürme unserer Pfarrei bei der Simulation der Dämmerung nach Sonnenuntergang zu sehen:

  • Sankt Alfons ganz links
  • Vom Guten Hirten halb links
  • Mater Dolorosa ganz rechts neben der Dreifaltigkeitskirche (Lankwitz Kirche)

Die Dorfkirche Marienfelde befindet sich in der Mitte zwischen Sankt Alfons und Vom Guten Hirten.

Im Laufe des Jahres 2023 wird das Planetarium übrigens für mehrere Jahre geschlossen, weil es komplett saniert wird. Wer sich die Silhouette und den beeindruckenden Zeiss-Projektor noch einmal ansehen möchte, der sollte sich also beeilen…

Erzbischöfliches Dekret

Das Patronatsfest unserer Pfarrei St. Maria – Berliner Süden wird am 25. März gefeiert. Das erste Patronatsfest haben wir am 25. März 2022 (Freitag) mit einem Gottesdienst um 18 Uhr in der Kirche Vom Guten Hirten gefeiert, Festprediger war Prälat Stefan Dybowski.

Der Eröffnungsgottesdienst der neuen Pfarrei St Maria - Berliner Süden wurde auf den 3. April 2022 verschoben, das war der fünfte Sonntag in der Fastenzeit (Passionssonntag). In diesem Gottesdienst war unser Erzbischof Heiner Koch Hauptzelebrant sein.


Mit der Veröffentlichung des Dekretes über die Kirchengemeinde Pfarrei St. Maria im Amtsblatt des Erzbistums Berlin am 1. September 2021 sind unsere Kirchengemeinden Mater Dolorosa (Lankwitz) und Vom Guten Hirten mit der Kirche St. Alfons (Marienfelde) seit dem 1. Januar 2022 ganz offiziell verbunden zu einer Pfarrei.

Unsere Pfarrei trägt den Namen St. Maria – Berliner Süden. Das jährliche Patronatsfest wird dann immer am 25. März - Hochfest der Verkündigung des Herrn - gefeiert. Für den 25. März 2022 (Freitag) hat unser Erzbischof Dr. Heiner Koch bereits seine Zusage geben, diesen Tag mit uns als Start der neuen Pfarrei „St. Maria – Berliner Süden“ in einem Festgottesdienst zu begehen.


Logo der Pfarrei St. Maria - Berliner Süden

Am Logo erkennen Sie die einzelnen Orte kirchlichen Lebens unserer Pfarrei im Süden Berlins.


Siehe auch Amtsblatt vom 1. September 2021 mit dem Dekret über die Aufhebung der Katholischen Kirchengemeinden Mater Dolorosa (Berlin-Lankwitz) und Vom Guten Hirten (Berlin-Marienfelde) und die Errichtung der Katholischen Kirchengemeinde Pfarrei St. Maria – Berliner Süden und Gesetz über die Neuordnung des Vermögens dieser Körperschaften (Nummer 158 vom 16. August 2021, Seite 120).

Aktuelle Information zur Pandemiebewältigung des Erzbistums

Auf dieser Webseite finden Sie alle relevanten Hinweise unseres Erzbischöflichen Ordinariats zur Bewältigung der Pandemie in unseren Gemeinden und bei Gottesdiensten:

Lufthygiene im Gottesdienst

Während des 11-Uhr-Gottesdienstes wurde am 14. März 2021 (Sonntag) der Kohlenstoffdioxid-Gehalt in der Luft der Kirche Mater Dolorosa kontinuierlich gemessen. Der Kohlenstoffdioxid-Gehalt gilt als ein Indikator für die Lufthygiene, und je besser die Lufthygiene, desto geringer ist auch die Ansteckungsgefahr durch Krankheitserreger in der von infizierten Personen ausgeatmeten Luft. Die Messung begann zehn Minuten vor dem Beginn des Gottesdienstes, nachdem um 9:30 Uhr bereits ein anderer Gottesdienst stattgefunden hatte.

Um es vorweg zu nehmen: Alles im grünen Bereich !

Der natürliche Kohlenstoffdioxid-Gehalt in der Außenluft vor der Kirche betrug vor und nach dem Gottesdienst 430 ppm (= parts per Million) oder 0,43 Promille. Zu Beginn der Messungen war der Kohlenstoffdioxid-Gehalt in der Luft der Kirche noch um 140 ppm (0,14 Promille) auf 570 ppm (0,57 Promille) erhöht. Während des Gottesdienstes stieg der Gehalt um weitere 270 ppm (0,27 Promille) auf maximal 840 ppm (0,84 Promille) an.

Werte bis 800 ppm (0,8 Promille) gelten nach dem aktuellen Stand der Forschung und insbesondere mit Blick auf die potentielle Virenbelastung durch ausgeatmete Aerosole als hygienisch unbedenklich. Bei Werten von über 1000 ppm (1 Promille) soll gelüftet werden, wenn verschiedene Personen zusammenkommen. In Schlafräumen soll spätestens bei 1400 ppm (1,4 Promille) und in Wohnräumen spätestens bei 1800 ppm (1,8 Promille) gelüftet werden, dann natürlich nur, wenn ausschließlich Personen berücksichtigt werden müssen, die ständig gemeinsam im entsprechenden Haushalt wohnen.

An Arbeitsplätzen ist unter normalen Bedingungen eine Maximale Arbeitsplatz-Konzentration (MAK-Wert) von 5000 ppm (5 Promille) erlaubt, so dass hierbei ohne die Berücksichtigung von hygienischen Aspekten halb so hohe mittlere Werte um 2500 ppm (2,5 Promille) toleriert werden können. Schläfrigkeitssymptome treten erst bei Kohlenstoffdioxid-Gehalten ab 10000 ppm (10 Promille = 1 Prozent) auf.

Während des Gottesdienstes waren 54 Personen in der Kirche anwesend, die Temperatur lag bei 14° bis 15° Celsius, und die relative Luftfeuchtigkeit betrug trotz des regnerischen Wetters nur zwischen 45 und 46 Prozent. Es ergab sich für den Kohlenstoffdioxid-Gehalt eine effektive Steigerungsrate von ungefähr 5 ppm pro Person und Stunde. Dieser Wert ist nur ungefähr halb so groß, wie der Wert der in einem hermetisch abgeschlossenen Raum der Größe unserer Kirche zu erwarten wäre, und dies deutet darauf hin, dass durch die zahlreichen und vielfältigen Undichtigkeiten an Türen und Fenstern ein Luftaustausch mit der Außenluft gegeben ist.

Der Platz in der Kirche

Zur Abwechslung und zur Unterhaltung hier einmal ein paar Zahlen zu unserer Kirche (das kann auch gerne als arithmetische Übung für den heimischen Mathematikunterricht von Grundschülern verwendet werden :-)):

Grundriss der Kirche im heutigen Zustand

Hauptschiff und Chor sowie die beiden Seiten- und Querschiffe haben zusammen eine Grundfläche von rund 225 Quadratmetern. Wenn jeder Gottesdienstbesucher 1,5 Meter im Quadrat für sich beanspruchen würde, könnten also 100 Personen untergebracht werden.

Das Volumen des Kirchenraums (ohne Sakristei, Orgelempore, Dachboden, Turm, Kapellen und Vorraum) beträgt rund 1500 Kubikmeter (beziehungsweise 1,5 Millionen Liter). Jedem dieser 100 Gottesdienstbesucher würde dann also ein Atemvolumen von 15 Kubikmetern (beziehungsweise 15000 Liter) zur Verfügung stehen - das ist mehr als ein Mensch pro Tag mit rund 20000 Atemzügen ein- und ausatmet.

Ein Doppeldeckerbus hat eine Grundfläche von 35 Quadratmetern (14 Meter lang, 2,5 Meter breit). Auf zwei mit 100 Personen besetzten Decks stehen jedem Fahrgast im Durchschnitt also 0,7 Quadratmeter (beziehungsweise ein Kreis mit weniger als 0,5 Meter Radius) zur Verfügung. Das Luftvolumen in einem solchen Bus beträgt bei vier Metern Gesamthöhe weniger als 140 Kubikmeter. Jedem Fahrgast steht damit ein Atemvolumen von weniger als 1,4 Kubikmeter (beziehungsweise 1400 Liter) zur Verfügung. Alle Fahrgäste dürfen nach Herzenslust, beliebig oft und die gesamte Fahrt lang mit ihren Smartphones telephonieren oder sich mit ihren Sitznachbarn unterhalten.

Ähnliche Berechnungen können natürlich auch mit Wohnzimmern, Schulklassen, Bahnwagons oder anderen Kraftfahrzeugen durchgeführt werden…

Kirchturmpanorama

Blick vom Kirchturm auf die Kurfürstenstraße Ecke Goldaper Straße

Ein Rundumblick vom Kirchturm von Mater Dolorosa über unseren Pastoralen Raum und darüber hinaus mit zahlreichen Hinweisen auf die zu sehenden Motive finden Sie hier:

Wenn Sie den Grunewaldturm, die Müggelberge, den Steglitzer Kreisel oder Dutzende von Kirchtürmen entdecken wollen, können Sie alle Bilder dort anklicken, herunterladen und in voller Bildauflösung betrachten.

start.txt · Zuletzt geändert: 2023/01/28 12:41 von mbautsch