Mater Dolorosa Berlin-Lankwitz

Benutzer-Werkzeuge


Seitenleiste

start

Mitteilungen

Sie befinden sich auf der Startseite der römisch-katholischen Pfarrei Mater Dolorosa im Pastoralen Raum Lankwitz-Marienfelde im Erzbistum Berlin.

Lesejahr 2020/2021
Sonntage Wochentage
B I

→ Zur Schott-Tagesliturgie bei der Erzabtei Beuron

Aktuelle Termine

Am Sonntag, den 19.9.2021 gibt es um 9.30 Uhr wieder eine Kinderkirche live und in Farbe ! Anschließend gibt noch ein Beisammensein im Gemeindehaus zum Patronatsfest und einen kleinen Imbiss.

Liebe Grüße vom Kinderkirchen- Team

Mater Dolorosa Berlin-Lankwitz

Anmeldung zur Erstkommunion

Unsere Erstkommunionkinder 2015

Einladung zur kommenden Erstkommunionvorbereitung.

Hier finden Sie die Einladung und das entsprechende Anmeldefomular:

Anmeldung zur Vorbereitung auf die Erstkommunion 2022 in der Kirchengemeinde Mater Dolorosa - Lankwitz

100 Jahre Pfarrei Mater Dolorosa

Am 21. Mai 2021 wurde um 19 Uhr ein Festgottesdienst abgehalten, in dem an die Errichtung der Pfarrei Mater Dolorosa am 21. Mai 1921 erinnert wurde. Hauptzelebrant in der Heiligen Messe war Pfarrer Harry Karcz, die drei Konzelebranten waren Pfarrer Sebastian Punayar, Diakon Ralph-Dieter Feigel und Dompropst Stefan Dybowski, der auch die Predigt hielt. Zu Beginn erzählte unsere stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands Barbara Saß-Viehweger einige Details aus der Geschichte der Pfarrei.

Als besondere Musik erklang das „Nun danket alle Gott“ von Sigfried Karg-Ehlert mit unserem Organisten Peter Simonett and der Orgel, das Kyrie aus der „Missa dorica“ von Joseph Ahrens, das Duett „Schaffe in mir Gott ein reines Herz“ (Psalm 51,10-12) von Heinrich Schütz (SWV 291) zur Gabenbereitung und zur Kommunion die Motette „Tota pulchra es“ für Solosopran von Ernest Chausson.

Im Anschluss gab es bei strahlend blauem Himmel und schönem Sonnenuntergangslicht ein Beisammensein im Innenhof des Gemeindehauses. Ein herzlicher Dank gilt unseren Pfadfindern, die sich um den Imbiss gekümmert haben.

Gabriele Simonett †

Gabriele Simonett am 12. Juli 2019 in Oberviechtach

Wir trauern um Gabriele Simonett, die am 4. Mai 2021 im Alter von 78 Jahren in Berlin-Lichtenrade von uns gegangen ist.

Das Requiem fand am 8. Mai 2021 (Samstag) um 10 Uhr in unserer Pfarrkirche Mater Dolorosa statt.

Die Beerdigung ist am 28. Mai 2021 (Freitag) um 12 Uhr auf dem Sankt-Matthias-Friedhof in der Tempelhofer Röblingstraße.

Herr, gib ihr die ewige Ruhe,

und das ewige Licht leuchte ihr!

Thea Müller-Schönau †

Schwester Irmintrud (rechts) zusammen mit ihrer leiblichen Schwester Thea Müller-Schönau

Wir nehmen Abschied von unserem langjährigen Gemeindemitglied Thea Müller-Schönau, geborene Schwark, die am 11. April 2021 im Alter von 89 Jahren gestorben ist. Ihre jüngere Schwester Gerda Schwark, die Steyler Missionsschwester Irmintrud, war im letzten Jahr am 6. Juni im Alter von 85 Jahren im Heilig-Geist-Kloster in Wimbern verstorben.

Die Beerdigung von Thea Müller-Schönau ist am 30. April 2021 (Freitag) um 13 Uhr auf dem Friedhof in der Malteserstraße.

Herr, gib ihr die ewige Ruhe,

und das ewige Licht leuchte ihr!

Lufthygiene im Gottesdienst

Während des 11-Uhr-Gottesdienstes wurde am 14. März 2021 (Sonntag) der Kohlenstoffdioxid-Gehalt in der Luft der Kirche Mater Dolorosa kontinuierlich gemessen. Der Kohlenstoffdioxid-Gehalt gilt als ein Indikator für die Lufthygiene, und je besser die Lufthygiene, desto geringer ist auch die Ansteckungsgefahr durch Krankheitserreger in der von infizierten Personen ausgeatmeten Luft. Die Messung begann zehn Minuten vor dem Beginn des Gottesdienstes, nachdem um 9:30 Uhr bereits ein anderer Gottesdienst stattgefunden hatte.

Um es vorweg zu nehmen: Alles im grünen Bereich !

Der natürliche Kohlenstoffdioxid-Gehalt in der Außenluft vor der Kirche betrug vor und nach dem Gottesdienst 430 ppm (= parts per Million) oder 0,43 Promille. Zu Beginn der Messungen war der Kohlenstoffdioxid-Gehalt in der Luft der Kirche noch um 140 ppm (0,14 Promille) auf 570 ppm (0,57 Promille) erhöht. Während des Gottesdienstes stieg der Gehalt um weitere 270 ppm (0,27 Promille) auf maximal 840 ppm (0,84 Promille) an.

Werte bis 800 ppm (0,8 Promille) gelten nach dem aktuellen Stand der Forschung und insbesondere mit Blick auf die potentielle Virenbelastung durch ausgeatmete Aerosole als hygienisch unbedenklich. Bei Werten von über 1000 ppm (1 Promille) soll gelüftet werden, wenn verschiedene Personen zusammenkommen. In Schlafräumen soll spätestens bei 1400 ppm (1,4 Promille) und in Wohnräumen spätestens bei 1800 ppm (1,8 Promille) gelüftet werden, dann natürlich nur, wenn ausschließlich Personen berücksichtigt werden müssen, die ständig gemeinsam im entsprechenden Haushalt wohnen.

An Arbeitsplätzen ist unter normalen Bedingungen eine Maximale Arbeitsplatz-Konzentration (MAK-Wert) von 5000 ppm (5 Promille) erlaubt, so dass hierbei ohne die Berücksichtigung von hygienischen Aspekten halb so hohe mittlere Werte um 2500 ppm (2,5 Promille) toleriert werden können. Schläfrigkeitsymptome treten erst bei Kohlenstoffdioxid-Gehalten ab 10000 ppm (10 Promille = 1 Prozent) auf.

Während des Gottesdienstes waren 54 Personen in der Kirche anwesend, die Temperatur lag bei 14° bis 15° Celsius, und die relative Luftfeuchtigkeit betrug trotz des regnerischen Wetters nur zwischen 45 und 46 Prozent. Es ergab sich für den Kohlenstoffdioxid-Gehalt eine effektive Steigerungsrate von ungefähr 5 ppm pro Person und Stunde. Dieser Wert ist nur ungefähr halb so groß, wie der Wert der in einem hermetisch abgeschlossenen Raum der Größe unserer Kirche zu erwarten wäre, und dies deutet darauf hin, dass durch die zahlreichen und vielfältigen Undichtigkeiten an Türen und Fenstern ein Luftaustausch mit der Außenluft gegeben ist.

Der Platz in der Kirche

Zur Abwechslung und zur Unterhaltung hier einmal ein paar Zahlen zu unserer Kirche (das kann auch gerne als arithmetische Übung für den heimischen Mathematikunterricht von Grundschülern verwendet werden :-)):

Grundriss der Kirche im heutigen Zustand

Hauptschiff und Chor sowie die beiden Seiten- und Querschiffe haben zusammen eine Grundfläche von rund 225 Quadratmetern. Wenn jeder Gottesdienstbesucher 1,5 Meter im Quadrat für sich beanspruchen würde, könnten also 100 Personen untergebracht werden.

Das Volumen des Kirchenraums (ohne Sakristei, Orgelempore, Dachboden, Turm, Kapellen und Vorraum) beträgt rund 1500 Kubikmeter (beziehungsweise 1,5 Millionen Liter). Jedem dieser 100 Gottesdienstbesucher würde dann also ein Atemvolumen von 15 Kubikmetern (beziehungsweise 15000 Liter) zur Verfügung stehen - das ist mehr als ein Mensch pro Tag mit rund 20000 Atemzügen ein- und ausatmet.

Ein Doppeldeckerbus hat eine Grundfläche von 35 Quadratmetern (14 Meter lang, 2,5 Meter breit). Auf zwei mit 100 Personen besetzten Decks stehen jedem Fahrgast im Durchschnitt also 0,7 Quadratmeter (beziehungsweise ein Kreis mit weniger als 0,5 Meter Radius) zur Verfügung. Das Luftvolumen in einem solchen Bus beträgt bei vier Metern Gesamthöhe weniger als 140 Kubikmeter. Jedem Fahrgast steht damit ein Atemvolumen von weniger als 1,4 Kubikmeter (beziehungsweise 1400 Liter) zur Verfügung. Alle Fahrgäste dürfen nach Herzenslust, beliebig oft und die gesamte Fahrt lang mit ihren Smartphones telephonieren oder sich mit ihren Sitznachbarn unterhalten.

Ähnliche Berechnungen können natürlich auch mit Wohnzimmern, Schulklassen, Bahnwagons oder anderen Kraftfahrzeugen durchgeführt werden…

Arnold Weyger

Straßennamenschilder am Weygerweg Ecke Preysingstraße

Wir wissen leider nicht viel über den ersten namentlich bekannten Pfarrer in Lankwitz.

Im Mittelalter war Lankwitz ein slawisches Dorf. Als es 1239 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde, war es bereits in Hufen aufgeteilt, so dass davon ausgegangen werden kann, dass es damals bereits von deutschsprachigen Christen besiedelt war. Die beiden Brüder, die Markgrafen der Mark Brandenburg Johann der Erste und Otto der Fromme schenkten mit der Urkunde das Bauerndorf Lankwitz dem Kloster Spandau, in dem Benediktinerinnen lebten. Um 1250 wurde auf dem Dorfanger eine Kirche gebaut – die Dorfkirche Lankwitz, eine der ältesten Kirchen in Berlin.

In Spandau gab es damals eine Bruderschaft von Geistlichen, die nicht nur für die Seelsorge und die Messfeiern bei den Benediktinerinnen zuständig waren, sondern auch für deren Besitztümer. So wurde Arnold Weyger im Jahr 1313 von dort aus als der erste mit Namen bekannte Priester nach Lankwitz geschickt. Es ist leider nicht bekannt, wann und wo er geboren wurde und gestorben ist oder wie lange er in Lankwitz gewirkt hat.

Das Dorf hat sich im 14. Jahrhundert jedenfalls gut entwickelt, denn 1375 gab es bereits einen Dorfkrug. Dass der Pfarrer spätestens dann ein recht hohes Ansehen genoss, zeigt sich darin, dass dieser ein Zehntel aller Hufen des Dorfes besaß, die er verpachten konnte.

Der Bebauungsplan des Bezirks Berlin-Steglitz wies nach der Eingemeindung von Steglitz nach Groß-Berlin im Jahr 1920 im Ortsteil Lankwitz eine Straße der Nummer 31a aus. Sie wurde am 12. November 1925 nach Pfarrer Weyger benannt. Der Weygerweg verbindet heute in einer recht engen Kurve die Malteserstraße mit der Preysingstraße. Die Malteserstraße wurde erst am 21. Juli 1960 umbenannt und hieß vorher Marienfelder Straße. Der Lankwitzer Ring wurde vier Monate später und zehn Jahre nach seinem Tod nach Kardinal Konrad Graf von Preysing benannt, der von 1935 bis 1950 als Bischof im Bistum Berlin amtierte.

Wer einmal am Weygerweg vorbeikommt, möge sich kurz an die katholische Seelsorge in Lankwitz im 14. Jahrhundert erinnern…

Markus Bautsch

Drucke in Kanada

In Thunder Bay (Ontario, Kanada) sind zwei Drucke von einer Mater Dolorosa und einem Christus mit Dornenkrone aufgetaucht, die auf unsere Pfarrei Mater Dolorosa in Berlin-Lankwitz weisen. Der Eigentümer würde gerne erfahren, woher sie stammen.

Kann jemand etwas zu der Herkunft, deren Besitzer oder entsprechende Drucke sagen ?

Folgende Fakten sind bekannt:

  • Die Bilder sind ungefähr 60 cm x 90 cm groß.
  • Die Mater Dolorosa trägt die Nummer 2869.
  • Die Rahmen sind aus Holz.

Mater Dolorosa (links) / Christus mit Dornenkrone (rechts)

Zweckdienliche Hinweise bitte an:

Beatrice E. Metzler, Thunder Bay, Ontario, Canada

BMetzler@tbaytel.net

Unsere Orgel

Die Orgel ist das Instrument des Jahres 2021.

Weitere Information hierzu auf der Webseite des Landesmusikrats Berlin: Die Orgel – Instrument des Jahres 2021

Wussten Sie, dass unsere Späth-Orgel

  • 2542 Pfeifen,
  • 64 Setzerkombinationen,
  • 40 Register,
  • 6 Koppeln,
  • 3 Manuale,
  • 2 Tremulanten und
  • 1 Registerfessel

hat ?

Eine ausführliche Beschreibung unseres Organisten Peter Simonett finden Sie hier:

→ Unsere Orgel in Mater Dolorosa

Späth-Orgel

Wöchentliche Termine

Für weitergehende Information klicken Sie bitte auf die grünen Texte.

Gottesdienstordnung

Filter:

Uhrzeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
7:30 Heilige Messe im Kloster St. Augustinus Heilige Messe im Kloster St. Augustinus Heilige Messe im Kloster St. Augustinus Heilige Messe im Kloster St. Augustinus Heilige Messe im Kloster St. Augustinus
8:00 Heilige Messe im Kloster St. Augustinus
8:30 Heilige Messe in Vom Guten Hirten
9:00 Heilige Messe in Vom Guten Hirten Heilige Messe in Mater Dolorosa und in Vom Guten Hirten Heilige Messe in Mater Dolorosa und in St. Alfons
9:30 Heilige Messe in Mater Dolorosa und in St. Alfons sowie jeden 3. Sonntag im Monat mit Kinderkirche in Mater Dolorosa
11:00 Hochamt in Mater Dolorosa und in Vom Guten Hirten
15:00 Gottesdienst in Lichterfelde-Süd Heilige Messe im St. Marien-Krankenhaus
18:00 Heilige Messe in Vom Guten Hirten Heilige Messe in Vom Guten Hirten Vorabendmesse in Mater Dolorosa und in St. Alfons
19:00 Heilige Messe in Mater Dolorosa

Sonstiges

Filter:

Uhrzeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
9:00 Öffnungszeit des Pfarrbüros bis 12:00 Uhr
9:30
15:00 Öffnungszeit des Pfarrbüros bis 17:00 Uhr
16:15 Kinderschola Vorbereitung Erstkommunion
17:00 Beichtgelegenheit
17:30 Ministrantenstunde
20:00 Chorprobe

Längerfristige Termine

Sonstiges

Institutionelles Schutzkonzept

Kirchturmpanorama

Blick vom Kirchturm auf die Kurfürstenstraße Ecke Goldaper Straße

Ein Rundumblick vom Kirchturm von Mater Dolorosa über unseren Pastoralen Raum und darüber hinaus mit zahlreichen Hinweisen auf die zu sehenden Motive finden Sie hier:

Wenn Sie den Grunewaldturm, die Müggelberge, den Steglitzer Kreisel oder Dutzende von Kirchtürmen entdecken wollen, können Sie alle Bilder dort anklicken, herunterladen und in voller Bildauflösung betrachten.

start.txt · Zuletzt geändert: 2021/09/18 14:41 von pfarrbuero