Mater Dolorosa Berlin-Lankwitz

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chachapoyas:beginn_der_partnerschaft_mit_chachapoyas

Beginn der Partnerschaft mit Chachapoyas

Bereits in seiner Zeit als Kaplan in der Gemeinde Heilige Familie in Berlin-Lichterfelde hat Pfarrer Michael Schlede eine Partnerschaft mit einer peruanischen Jesuitenstation aufgebaut. Zustande kam diese über den dänischen Jesuitenpater Peter Hansen (verstorben im Juli 2010), den er Mitte der sechziger Jahre während seiner Studienzeit in Rom im Päpstlichen Collegium Germanicum kennen- und schätzen gelernt hatte und der mittlerweile missionarisch bei den Indios am Rio Chiriaco im Amazonasgebiet, später in den Hochanden Südperus tätig war. Als Pfarrer Michael Schlede 1970 anlässlich der Taufe seiner Nichte in Lima eine Peru-Reise unternahm, besuchte er auch Pater Hansen SJ und überbrachte ihm zur Unterstützung seiner missionarischen Arbeit eine größere Geldspende der Gemeinde Heilige Familie. Aus diesem ersten Kontakt entwickelte sich schließlich eine langlebige Partnerschaft zwischen der Lichterfelder Gemeinde und der Jesuitenmissionsstation im Amazonasgebiet und später in den Anden im Süden von Peru. Mit dem Wechsel nach Mater Dolorosa strebte Pfarrer Michael Schlede auch für unsere Gemeinde eine Partnerschaft mit einer Gemeinde in der sogenannten „Dritten Welt“ an. Durch das Gemeindemitglied Wilhelm Leisner wurde in der Pfarrversammlung und in den einzelnen Gemeindegruppen um die Zustimmung der Gemeinde geworben. So wurde im Mai 1979 entschieden, das kleine, zu den ärmsten zählende, hoch in den Anden liegende Bistum Chachapoyas im Norden Perus zu unterstützen, auf das Pater Hansen SJ aufmerksam gemacht hatte.

Bischof Antonio Hornedo

Mit dem kurz zuvor zum Bischof von Chachapoyas ernannten Antonio de Hornedo Correa wurde dann die Partnerschaft gegründet, die nun schon seit über 30 Jahren besteht. Die Hilfe durch unsere Gemeinde erfolgt in Zusammenarbeit mit dem bischöflichen Hilfswerk Adveniat, das sowohl die Möglichkeit und Förderwürdigkeit von einzelnen Projekten prüft, uns Vorschläge unterbreitet und berät als auch die Durchführung der unterstützten Maßnahmen kontrolliert und somit gewährleistet, dass die treuhänderisch anvertrauten Gelder richtig eingesetzt werden. Auch die finanzielle Abwicklung wird über Adveniat geregelt.

Neben unserer Gemeinde Mater Dolorosa engagiert sich seit 1980 auch noch der Pfarrverband St. Martin mit den Gemeinden Dunningen, Seedorf und Lackendorf in der Diözese Chachapoyas in Form einer Partnerschaft, die sogenannte Alianza, die auf den in Südamerika arbeitenden Diözesanpriester von Rottenburg / Stuttgart, Josef Neuenhofer, zurückgeht.

Siehe auch

chachapoyas/beginn_der_partnerschaft_mit_chachapoyas.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/05 15:44 (Externe Bearbeitung)